Pusteblume

Ich halte inne, wenn Du vor einer Pusteblume in die Hocke gehst,
male mir Deinen Gesichtsausdruck in die Synapsen,
lächelnd,
das kleine Mädchen erwacht in Dir.

Und wenn Du sacht,
mit gespitzten Lippen,
einen üppigen Pusteblumentanz verursachst,
wär’ ich gern einer der kleinen Schirme,
die durch Deinen Atem schwerelos werden.

Aber eigentlich bin ich das auch so.

 

Pusteblume

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Standhaftigkeit und Stolz.


Und stehe ich auch im stärksten Sturm,
möcht’ die Welt um mich herum untergehen.
Mag man an mir zerren, tosend, brüllend versuchen
mich nieder zu zwingen.
Ich bleibe stehen.
Ich werde nass, kalt, friere, fürchte mich,
doch auf die Knie,
werde ich nicht gehen.

Stolz, erhaben,
und stärker
als zuvor,
dem Sturmende entgegen gehen.

(Weitblickpoesie.de)