All die schönen Tage

Der scheidende Sommer berührt mein Herz,
immer früher scheint Zeit des Abschieds zu kommen.
Kühler werden die Nächte, die ich am Fenster steh,
verzweifelt einen Fixpunkt such, mich in die Dunkelheit sehn.

Immer steifer die Morgenstunden im schleichendem Nebel,
voll klammen Seelentau,
tastender
innerer Kälte.

So lange her, dass ich Dein Sommerlachen hörte.
So lange her, dass Du deine Flügel spreiztest,
für mich.

Schwalbenschwanz
Lass mich in gnädigen Winterschlaf stürzen,
erwachen erst im jungen Frühlingsglanz.
Noch einen Winter ohne Dich,
möcht’ ich nicht erleben.

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