Die weibliche Festung

Wichtig ist, die Furt zu finden.
Tollkühn durch das Wasser schreiten.
Wichtig ist, den nächsten Schritt zu spüren,
zuversichtlich den Fuß zu setzen.

Kommt er ab, spürt die Beine tief versinken,
bleibt nur der schnelle Rückzug,
verstecke er sich
im Gebüsch,
einem nassen Köter gleich.

Doch allzu oft sah ich starke Kerle ertrinken,
gerüstet und gestriegelt,
im gestreckten Galopp in die Fluten preschend.
Verschlungen in brodelnder Tiefe,
nie mehr gesehen.

Und einen Rat, den geb’ ich euch noch!
Wird die Zugbrücke schon auf weite Ferne
herunter gelassen,
laden bunte Wimpel fröhlich ein:

Gebt Acht,
Gebt Acht!

Urh. weitblick
http://weitblickpoesie.de

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Ein Gedanke zu „Die weibliche Festung

  1. Frauen wollen erobert werden, nicht von geschniegelten Lackaffen sondern nur von dem einen Richtigen, der das Ungeheuer im Burggraben besiegt und alle Hindernisse überwindet. Mal mit List, mal mit Tücke.

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