Abschied

Die Rose auf Deinem Grab,
sie blüht nicht mehr.
Der Glanz vergangener Tage,
er welkt dahin.

Die Sonne auf ihren Blättern,
sie wärmt nicht mehr.
Der Herbst kommt unerbittlich,
lässt mich hier allein.

Kalte, leere Abende,
schreckliche Träume in der Nacht.
Ich wollte Dir doch noch so viel sagen,
wollte Dir noch so viel erzählen.
wollte noch so viel mit Dir lachen,
bis zum Sonnenuntergang spazieren gehen.

Ich wollt doch noch mein Leben mit Dir leben,
meine Gedanken mit Dir teilen.
Wollt Dich noch lieb haben,
die ersten graue Haare bei Dir sehen.
Wollt noch in deinen Armen einschlafen,
Mit Dir erwachen beim ersten Sonnenschein.

Doch alles was ich jetzt noch machen kann,
alles was mir jetzt noch bleibt,

ist Abschied zu nehmen.

 

Urh. weitblick
http://weitblickpoesie.de/

abschied

 

Teile dies:

4 Gedanken zu „Abschied

  1. Lieber Kalle,
    danke für diese schönen Verse…..
    ich habe es gerade entdeckt und es passt zu meiner Situation !
    Meine Schwägerin ( 65 Jahre alt ) liegt im Sterben, sie hat den Kampf gegen den Krebs verloren…. :'(

    • Liebe Annely.
      Das tut mir sehr leid. Sterben ist schlimm. Wird man über Jahre von einer heimtückischen Krankheit malträtiert, ist es umso schlimmer.
      ER kommt leider nicht immer zur rechten Zeit.
      Sag und zeig Deiner Schwägerin wie Lieb Du sie hast.
      Achte darauf das keine Fragen offen bleiben.

      Alles Gute für Dich und Deine Familie.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.