Die Schneeflocke

Ich seh’ den Schnee und mir fällt gerade ein,
dass ich ab und an
gerne eine Schneeflocke wäre.

So viele Kilometer würde ich lächelnd durch die Luft tanzen,
meinen Ziel entgegen:
Deiner Nasenspitze.

Keck würde ich auf ihr landen,
dir einen schmelzenden Kuss geben.

Oder würdest Du mich erwarten?
Den Kopf in den Nacken gelegt,
die Zunge weit aus deinem Erdbeermund gestreckt,
würdest Du mich mit Deiner Zungenspitze fangen.

Und in frechen Momenten,
würde ich mit einem Patschen als Schneeball an deinem Hinterkopf landen.

Es grüßt:
Deine Schneeflocke.

Schnee

 

Teile dies:

Du mein Mond

Strahlst hell am Firmament.
Bist das Licht kalter Nacht.
Find ich keinen Weg durch Dunkelheit,
heb ich den Kopf und heul Dich an.
Leitest mich souverän, ferne Schönheit,
bewahrst das Sonnenlicht in dunkler Nacht.

Ich bin der Wolf.
Du mein Mond.

 

Tu éclaires le firmament,
tu es la lumière d’une nuit froide,
quand je ne trouve aucun chemin à travers l’obscurité,
Je lève la tête et hurle à toi.
Souverain tu me guides, la beauté lointaine,
garder la lumière du soleil dans la nuit noire.


Je suis le loup
tu es ma lune

 

Mond Mond_2

 

Teile dies:

Abonniere den Newsletter!

Bleib mit Weitblickpoesie in Kontakt und verpasse keine Neuigkeit:

 

Teile dies:

Weihnachten

Weihnachten

Ich durchquerte Wüsten,
Ozeane verschluckten mich,
strandete halb tot an unbekannten Gestaden.
Wurde gejagt, erkrankte,
irrte, reiste, wanderte
zu Dir.
All’ die Zeit Dein Bild in meinem Kopf.

Der Weg war lang. Nur noch einmal blicke ich
zurück.
Seh’ meine Spuren in der Dunkelheit
verschwinden.
Den Rest bedeckt der Schnee, sacht fallend.

Dort unten im Tal,
in der frostigen Dunkelheit,
steht Dein Haus.
Lichter flackern im Fenster,
damit ich heim finde, hast Du gesagt.

Der Duft von frischem Gebäck,
Dein Schatten im Fenster.
Ein Freudenlaut, die Tür fliegt auf,
Ich komme heim.

Teile dies:

Dezember

Durch weiße Landschaften möchte ich mit Dir spazieren,
Hand in Hand.
Möcht‘ den Schnee von deiner Mütze streifen,
Deine kalte Nasenspitze küssen.
Möcht‘ Schneeballschlachten mit Dir schlagen,
in den weichen Schnee fallen,
mit Dir.
Möcht’ die Kirchenglocken hören,
Durch die Dämmerung gehen,
mit Dir.
Zwei Spuren, eng nebeneinander, eine von Dir,
die glückliche daneben,
die gehört mir.

Urh. weitblick
http://weitblickpoesie.de/

Kalender_2014_12

 

Teile dies:

Freigeist

Du bist der Freigeist, der in jeder Kleinigkeit
Großes sieht.
Du bist die Schöpferin neuer Welten,
durch die verzauberte Wege führen.

Bist die stolze Mutter,
Sturm erprobter Ruhepol.

Dein Lachen endet nicht vor Deinen Augen
Deine Liebe nicht vor Deiner Brust.
Liebst das Leben, bist liebenswert.
Bist Du.
Bist einmalig.

Du

 

Teile dies:

Willkommene Diebin

Ich schaue hinaus,
voller Sehnsucht mein Blick in die Dämmerung schweift,
ich wart’ auf den Schnee,
sehne mir die weiße Unschuld herbei.

Auf das ich am Morgen aus dem Haus schau’,
und deine Spuren bis an mein Fenster seh’.
Dann weiß ich sicher, wer mir den Schlaf raubt,
Du süße Diebin.

Teile dies:

Abschied

Die Rose auf Deinem Grab,
sie blüht nicht mehr.
Der Glanz vergangener Tage,
er welkt dahin.

Die Sonne auf ihren Blättern,
sie wärmt nicht mehr.
Der Herbst kommt unerbittlich,
lässt mich hier allein.

Kalte, leere Abende,
schreckliche Träume in der Nacht.
Ich wollte Dir doch noch so viel sagen,
wollte Dir noch so viel erzählen.
wollte noch so viel mit Dir lachen,
bis zum Sonnenuntergang spazieren gehen.

Ich wollt doch noch mein Leben mit Dir leben,
meine Gedanken mit Dir teilen.
Wollt Dich noch lieb haben,
die ersten graue Haare bei Dir sehen.
Wollt noch in deinen Armen einschlafen,
Mit Dir erwachen beim ersten Sonnenschein.

Doch alles was ich jetzt noch machen kann,
alles was mir jetzt noch bleibt,

ist Abschied zu nehmen.

 

Urh. weitblick
http://weitblickpoesie.de/

abschied

 

Teile dies: