Über Weitblick

Passionierter Hobbyfotograf und Autor. 48 Jahre alt, Verheiratet, keine Kinder, eine Katze.

Farbtraum

Ich habe von Farben geträumt,
heute Nacht.
Sie entsprangen aus deinen Augen,
wurden zum Frühling.

Ich habe von Wärme geträumt.
Wärme, die all’ die Handschuhe vergessen ließ.
Sie kam aus Deiner Seele.

Ich träumte von Zärtlichkeit,
die meinen Kopf streichelte,
während er an Deinen Brüsten lag,
sie entsprang deinen sanften Händen.

Nie möchte ich aufhören
zu Träumen.

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Frühlingsweib

In der Frühlingssonne
lag ich an Deinen warmen Brüsten,
weich.
Die Sonne schien aus unseren Augen,
malte Schatten auf Deinen Knackarsch,
mit Dir fühlte ich mich unendlich
reich.

Es war der Frühling, in dem
die Narzissen blühten
und die Amseln sangen,
hinein bis in die Frühlingssonnennacht.

Der Frühling, den Du mir brachtest,
strahlend, hell und schön.
Anmutig,
mit aller Macht.

(weitblicklyrik.de)

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Fieber

Die Mutter liegt im Fieber,
atmet flach,
es geht ihr nicht gut.

Fieberträume jagen sie,
ihre Haut brennt
schrecklich,
Wunden reißen auf,
vielfach.
Es geht ihr wirklich nicht gut.

Immer verzweifelter,
immer ängstlicher,
drastischer
versucht sie sich zu wehren.
Immer stärker wird die klamme Angst.

Was ist,
wenn sie es nicht schafft?

Was ist,
wenn sie ihren Parasiten nicht los wird?

(weitblicklyrik.de)

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Weihnachten

Weihnachten

Ich durchquerte Wüsten,
Ozeane verschluckten mich,
strandete halb tot an unbekannten Gestaden.
Wurde gejagt, erkrankte,
irrte, reiste, wanderte
zu Dir.
All’ die Zeit Dein Bild in meinem Kopf.

Der Weg war lang. Nur noch einmal blicke ich
zurück.
Seh’ meine Spuren in der Dunkelheit
verschwinden.
Den Rest bedeckt der Schnee, sacht fallend.

Dort unten im Tal,
in der frostigen Dunkelheit,
steht Dein Haus.
Lichter flackern im Fenster,
damit ich heim finde, hast Du gesagt.

Der Duft von frischem Gebäck,
Dein Schatten im Fenster.
Ein Freudenlaut, die Tür fliegt auf,
Ich komme heim.

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Dezember

Durch weiße Landschaften möchte ich mit Dir spazieren,
Hand in Hand.
Möcht‘ den Schnee von deiner Mütze streifen,
Deine kalte Nasenspitze küssen.
Möcht‘ Schneeballschlachten mit Dir schlagen,
in den weichen Schnee fallen,
mit Dir.
Möcht’ die Kirchenglocken hören,
Durch die Dämmerung gehen,
mit Dir.
Zwei Spuren, eng nebeneinander, eine von Dir,
die glückliche daneben,
die gehört mir.

Urh. weitblick
http://weitblickpoesie.de/

 

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Sommerregen

Läufst Du mit mir durch den Sommerregen?
Hand in Hand,
und lachst Du dabei
auf Deine Art,
so wie nur Du es tust?

Läufst Du mit mir über eine grüne Wiese,
barfuß durch’s nasse Gras?

Küsst Du mich im Sommerregen,
wenn ich Dich in den Armen hab’ und drehe?

Deine nassen Haare kitzeln mein Gesicht.

Küss mich im warmen Sommerregen
bis der Regenbogen sich über uns spannt.

weitblickpoesie.de

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Ich bin bei Dir

Ich bin bei Dir.

Und wenn ich nicht bei Dir sein kann,
so bin ich es in jedem Moment.
Weine um mich,
trauere um mich,
doch verzweifle nicht.

Ich bin bei Dir,
durch deine Gedanken,
durch deine Erinnerungen
lebe ich weiter.

Danke für alles,
was Du mir gabst.
Danke für all‘ Deine Güte,
für die Liebe;
Mutterliebe.

Weine um mich,
doch verzweifle nicht.
Ich bin hier,
warte auf Dich.
Erst wenn Du Dein Leben gelebt hast,
werden wir uns wiedersehen,
uns in die Arme schließen,
bei einander stehen.

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Ich wünschte es wär’ schon Frühling,

Ich wünschte es wär’ schon Frühling,
der laue Wind spielt wieder mit Deinem Haar.
Ich wünschte es wär’ diese grüne Wiese,
die so viel von uns weiß und doch schweigt.

Schüchterne Sonne bricht sich in
Deinen Augen.
Eine Blüte steckt in deinem Haar.
Meine Lippen an Deinem Hals.

Nur ein Reh betrachtet scheu
hüllenloses Treiben.

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