Deine Farben

Du fragst mich, wo ich her komm’?
Aus tiefer, kalter Erde,
aus langer Winternacht.
Monate verharrte ich,
allein der Gedanke
die Frühlingssonne zu erblicken
mochte mir gefallen.

Der Enge zu entkommen,
meine Wurzeln zu schlagen,
mich empor zu recken,
meine Blüten im Licht zu baden,
die Farbe zurück in die Welt zu bringen.
All’ das träumte ich in lagem Winterschlaf.

Jetzt weißt Du, wo ich her komm’,
und ich freu’ mich ganz besonders
DICH zu sehen.

 

 

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Farbtraum

Ich habe von Farben geträumt,
heute Nacht.
Sie entsprangen aus deinen Augen,
wurden zum Frühling.

Ich habe von Wärme geträumt.
Wärme, die all’ die Handschuhe vergessen ließ.
Sie kam aus Deiner Seele.

Ich träumte von Zärtlichkeit,
die meinen Kopf streichelte,
während er an Deinen Brüsten lag,
sie entsprang deinen sanften Händen.

Nie möchte ich aufhören
zu Träumen.

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Frühlingsweib

In der Frühlingssonne
lag ich an Deinen warmen Brüsten,
weich.
Die Sonne schien aus unseren Augen,
malte Schatten auf Deinen Knackarsch,
mit Dir fühlte ich mich unendlich
reich.

Es war der Frühling, in dem
die Narzissen blühten
und die Amseln sangen,
hinein bis in die Frühlingssonnennacht.

Der Frühling, den Du mir brachtest,
strahlend, hell und schön.
Anmutig,
mit aller Macht.

(weitblicklyrik.de)

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Fieber

Die Mutter liegt im Fieber,
atmet flach,
es geht ihr nicht gut.

Fieberträume jagen sie,
ihre Haut brennt
schrecklich,
Wunden reißen auf,
vielfach.
Es geht ihr wirklich nicht gut.

Immer verzweifelter,
immer ängstlicher,
drastischer
versucht sie sich zu wehren.
Immer stärker wird die klamme Angst.

Was ist,
wenn sie es nicht schafft?

Was ist,
wenn sie ihren Parasiten nicht los wird?

(weitblicklyrik.de)

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Weihnachten

Weihnachten

Ich durchquerte Wüsten,
Ozeane verschluckten mich,
strandete halb tot an unbekannten Gestaden.
Wurde gejagt, erkrankte,
irrte, reiste, wanderte
zu Dir.
All’ die Zeit Dein Bild in meinem Kopf.

Der Weg war lang. Nur noch einmal blicke ich
zurück.
Seh’ meine Spuren in der Dunkelheit
verschwinden.
Den Rest bedeckt der Schnee, sacht fallend.

Dort unten im Tal,
in der frostigen Dunkelheit,
steht Dein Haus.
Lichter flackern im Fenster,
damit ich heim finde, hast Du gesagt.

Der Duft von frischem Gebäck,
Dein Schatten im Fenster.
Ein Freudenlaut, die Tür fliegt auf,
Ich komme heim.

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Dezember

Durch weiße Landschaften möchte ich mit Dir spazieren,
Hand in Hand.
Möcht‘ den Schnee von deiner Mütze streifen,
Deine kalte Nasenspitze küssen.
Möcht‘ Schneeballschlachten mit Dir schlagen,
in den weichen Schnee fallen,
mit Dir.
Möcht’ die Kirchenglocken hören,
Durch die Dämmerung gehen,
mit Dir.
Zwei Spuren, eng nebeneinander, eine von Dir,
die glückliche daneben,
die gehört mir.

Urh. weitblick
http://weitblickpoesie.de/

 

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Aufbruch

Pack‘ keine Sachen,
lass alles hier.
Wir nehmen mit, was
wir wirklich brauchen
.
Ich Dich, Du mich.
Wir.

Schau in die Weite,
die Kraniche ziehen schon.
Den Herbststurm im Rücken
singen sie ihr Lied;
„Samaha, bist Du dort?“

Lass‘ alles hier,
alle Bürde,
allen Unrat,
alle Erwartungen,
die andere in Dich pressten,
allen Druck,
dem Du dich beugen sollst.
Nie mehr beugen wirst.
Die Kraniche rufen dich.

Nimm meine Hand,
halt’ den Kopf hoch,
spür’ den Wind,
schlag mit den Flügeln.

Die Asche wird bald
erkaltet sein.

weitblickpoesie.de

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Sommernacht

Heute hole ich Dich heimlich ab,
es ist eine wunderbare Nacht.
Die Luft ist lau und riecht nach Sommer.
Einen langen Weg gehen wir entlang,
beleuchtet von den Sternen.
Ich erzähle Dir, was ich träumte
und ergreife Deine Hand.

Die Lichter der Stadt bleiben hinter uns,
Sommernachtsgeruch und Rascheln im Dunkeln.
Ein Bach plätschert ruhig vor sich hin,
auf einer Lichtung lassen wir uns nieder.

Deinen Kopf an meiner Schulter,
schauen wir den Leuchtkäfern zu.
Dein Haar duftet nach Apfel und
wir suchen die Venus am Nachthimmel.

Ein Käuzchen ruft in der Nähe,
mir gefällt die Nähe zu Dir.
Lass mich noch einmal Deine schöne Stimme hören.
In dieser schönen Sommernacht.

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