Weihnachten

Weihnachten

Ich durchquerte Wüsten,
Ozeane verschluckten mich,
strandete halb tot an unbekannten Gestaden.
Wurde gejagt, erkrankte,
irrte, reiste, wanderte
zu Dir.
All’ die Zeit Dein Bild in meinem Kopf.

Der Weg war lang. Nur noch einmal blicke ich
zurück.
Seh’ meine Spuren in der Dunkelheit
verschwinden.
Den Rest bedeckt der Schnee, sacht fallend.

Dort unten im Tal,
in der frostigen Dunkelheit,
steht Dein Haus.
Lichter flackern im Fenster,
damit ich heim finde, hast Du gesagt.

Der Duft von frischem Gebäck,
Dein Schatten im Fenster.
Ein Freudenlaut, die Tür fliegt auf,
Ich komme heim.

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Schneeflockenkuß

Wiedergeboren
durch frostigen Kuss
tanz‘ ich durch die Lüfte.
Schön und einzigartig unter Millionen
schwebe ich im großen Ballett dahin.
Erinnerst Du dich an mich?

Ich war deine Träne,
die Essenz Deines Wesens,
Kind Deiner Gefühle.

Auferstanden als Freude
kehre ich zu Dir zurück.
Schwebe leis‘ auf Deine Lippen,
verschmelze mit Dir,
zu einem zarten Kuss.

Urh. weitblick
//weitblickpoesie.de/

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Dezember

Durch weiße Landschaften möchte ich mit Dir spazieren,
Hand in Hand.
Möcht‘ den Schnee von deiner Mütze streifen,
Deine kalte Nasenspitze küssen.
Möcht‘ Schneeballschlachten mit Dir schlagen,
in den weichen Schnee fallen,
mit Dir.
Möcht’ die Kirchenglocken hören,
Durch die Dämmerung gehen,
mit Dir.
Zwei Spuren, eng nebeneinander, eine von Dir,
die glückliche daneben,
die gehört mir.

Urh. weitblick
//weitblickpoesie.de/

 

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