Ziehst mit den Wolken davon

Ich lag einmal versteckt unter Stauden, beschirmt und nahezu unsichtbar.
Der Sommer nahm Abschied, tief im Tal die Sonne war.

Bienen brachten die letzten Pollen heim,
Hornissen schwirrten durch den reifen Wein.

So lag ich da, schloss die Augen, hörte dem lieblich Gesang der Graselfen zu.
Auf Wiedersehen, Sommer. Ziehst mit den Wolken davon, legst Dich zu Ruh‘.
Bald werden meine Tatzenabdrücke im kalten Schnee zu sehen sein.
Doch den Tag heut‘, den genieß‘ ich noch,
bin daheim.

Sommers letzte Grüße.

Eindrucksvolle Natur.

Rechts vom Sonnenfall, weit über dem Watt, zog ein Sturm auf.
Die dunklen Wolken annektierten das rote Abendlicht,
um den Augen des Cerberus gleich Unheil anzukünden.

Eindrucksvolle Natur.

 

Rechts vom Sonnenfall, weit über dem Watt, zog ein Sturm auf. Die dunklen Wolken annektierten das rote Abendlicht, um den Augen des Cerberus gleich Unheil anzukünden.  Eindrucksvolle Natur.

Rechts vom Sonnenfall, weit über dem Watt, zog ein Sturm auf. Die dunklen Wolken annektierten das rote Abendlicht, um den Augen des Cerberus gleich Unheil anzukünden. Eindrucksvolle Natur.

Ungeladener Gast.

Still und Erhaben
die Lippen sanft geschürzt,
erwartest deine Krönung
im Morgensonnenlicht.

Willkommen im Garten,
ungeladener Gast.
Bleib noch lange,
Dich lass‘ ich gerne.

Urh. weitblick
http://weitblickpoesie.de/

akelei