Samaha, die Wolke II

Samaha, die Wolke,
über den Himmel glitt.
Glitt über Felder,
über Seen.
Glitt über Fauna und Flora,
ließ sich vom Wind zerzauseln,
albern kichernd,
erwachsen lächelnd.
Die Menschen dort unten
winkten ihr zu.

Samaha, die Wolke,
über den Horizont glitt.
Gänse und Kraniche
schauten auf zu ihr,
wussten, es ist an der Zeit.

Auf Wiedersehen Sommer,
bis zum nächsten Jahr.

 

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Dies ist der Herbst.

Dies ist der Herbst.
Die letzten goldenen Tage werden kürzer,
Nachtfrost an unseren müden Körpern zerrt.
Im letzten Glanze die Blätter müde gen Boden reisen,
hilflos dem zornigen Wind ergeben.

Dies ist der Herbst.
Trügerische Schönheit vor dem letzten Sturm.
Unausgesprochen ahnen wir,
dass es uns Jahr für Jahr schwerer fällt
ihm zu trotzen.

Einen warmen Sommer hatten wir,
erinnerst du den Frühling zuvor?
Wir waren so jung.

Unsere Erinnerungen bleiben ewig,
frostsicher versteckt.
Hand in Hand,
Blatt in Blatt,
verabschieden wir das letzte Licht am Horizont,
die Herbstnacht kommt
mit ihrer ganz eigenen Präzision.

 

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Liebe ist

Das Herz voller Splitter,
die Seele blutig geschlagen.
Genügend Kämpfe gefochten,
ungezählte Schlachten geführt.
In das offene Messer gelaufen,
hinterrücks erdolcht.
Doch höre niemals damit auf,
Liebe zu suchen.
Sie ist unser aller Antrieb,
in diesem bittersüßen Leben.

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Rosenweitblick.

 

 

Du bist die Rose,
bist der Ursprung aller Begehrlichkeiten.
Bist die natürliche Schönheit,
die meine Blicke verzaubert,
bist der Duft,
der mich verführt.

Du bist die Rose,
zart anfassen,
damit Du Dich nicht wehrst.
Bist die vom Morgentau
bedeckte
Liebe,
stets flüsternd „Küss mich”.

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Ich lass Dich nicht allein.

 

In meinen Träumen, da hast Du Flügel.
In meinen Träumen, da sagst Du mir
dass Du mich verstehst.
In meinen Träumen, da weiß ich
dass Du jedes Wort hörst.

Die Augen geschlossen, der Verstand gefangen
in einem Verließ ohne Licht.
Ich lass Dich nicht allein,
sitze Tag und Nacht bei Dir.

Wenn ich Dir unser Lied vorsinge,
dann kommt es mir so vor, als lächeltest Du.
Ja ich weiß, gut singen kann ich nicht.

Jetzt hätten wir beide gelacht, doch allein
verfalle ich wieder der Lethargie

Monotone Geräusche niemals ruhender Maschinen.
In meinen Träumen sind sie nicht da.
In mir reift ein Entschluss.
Wenn Du keinen Weg hinaus findest,
so komme ich bald zu Dir.

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